Alle Reifenhersteller integrieren Verschleißanzeiger in ihre Reifen, die eine Höhe von 0,8 mm haben. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass dieser Wert nur ein Hinweis ist und zeigt, dass es Zeit ist, den Reifen zu wechseln, wenn der Verschleißstand nahe an diesem Wert liegt.
Die gesetzliche Grenze variiert von Land zu Land.
In Frankreich liegt die Grenze bei 1 mm, während sie in Deutschland bei 1,6 mm liegt.
Im Vereinigten Königreich liegt die Grenze bei Motorrädern über 50 ccm bei 1 mm über 3/4 der Profilbreite, mit sichtbarem Profil auf dem verbleibenden 1/4. Bei Motorrädern bis 50 ccm müssen alle Rillen des ursprünglichen Profils sichtbar sein.
Es liegt in Deiner Verantwortung, sicherzustellen, dass der Verschleißstand Deiner Reifen diese gesetzliche Grenze niemals unterschreitet.
Risiken bei Fahren unterhalb der gesetzlichen Mindestprofiltiefe
Wenn Du unterhalb dieser Mindestprofiltiefe fährst, verstößt Du nicht nur gegen das Gesetz, sondern setzt Dich auch einem hohen Risiko aus. Sobald diese Mindestprofiltiefe erreicht ist, sind Deine Reifen weniger effizient, da sie kaum noch Profil haben. Bei Regen kann das Wasser beispielsweise nicht mehr richtig verdrängt werden, und das Risiko eines Sturzes ist entsprechend hoch.
Sind die Profile abgenutzt, kann die Erosion die Karkasse des Reifens erreichen, was zu einem gefährlichen Versagen der Reifen führt.